Die Burgwedeler Landwirte Christian Büchtmann, Hinnerk Küster und Edgar Kolze betreiben in Thönse seit einigen Jahren eine Biogasanlage, in der auf nachhaltigem Wege wärmegeführt Biogas und Strom produziert wird. Bei ihrem Besuch der Biogasanlage erhielten die CDU-Bürgermeisterkandidatin Ortrud Wendt und der Burgwedeler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann bei einer Führung über das Gelände ausführliche Informationen zu den Biogasanlagen in Burgwedel. Dabei ging es um ihre künftige Rolle bei der Energiewende, um technische und betriebswirtschaftliche Fragen und um die staatliche Förderpraxis. Mit in der Gesprächsrunde unter freiem Himmel war auch der Betreiber der ersten Biogasanlage auf Burgwedeler Stadtgebiet in Fuhrberg, Hermann Wöhler, sowie der Kleinburgwedeler Landwirt Florian Leisenberg, der zusammen mit seinem Kollegen in Kleinburgwedel und Wettmar zwei Biogasanlagen betreibt.

Foto: v.l.n.r. Hermann Wöhler, Hinnerk Küster, Christian Büchtmann, Edgar Kolze, Rainer Fredermann

 

Die Land- und Energiewirte erläuterten die Besonderheit von Biogas als regenerative Energie und gute Ergänzung im klimaschonenden Energiemix, weil Bioenergie auch dann nutzbar ist, wenn andere Quellen wie Wind und Sonne aufgrund natürlicher Gegebenheiten nicht ausreichend verfügbar sind. Deshalb können in Thönse schon über 100 Haushalte verlässlich und über das gesamte Jahr klimafreundlich von den engagierten Unternehmern mit Warmwasser und Heizenergie versorgt werden, wobei die Kunden einen Rundum-Service inklusive Notdienst seitens der Anlagenbetreiber erhalten. Eine eigene Heizungsanlage benötigen die belieferten Haushalte damit nicht mehr. Eine Besonderheit der Biogasproduktion in Thönse ist zudem die riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach der angrenzenden Scheune. Mit ihr wird der Strom selbst erzeugt, den die Biogasanlage zur Produktion benötigt. „Das ist ganz im Sinne der Nachhaltigkeit“, zeigt sich Rainer Fredermann beeindruckt.

 

„Mich hat dieser Besuch in meiner Auffassung bestärkt: Landwirte sind ein bedeutender Teil der Lösung für mehr Klimaschutz und nicht das Problem. Sie sind wichtige Akteure für eine nachhaltige Energieerzeugung“, stellt Ortrud Wendt fest. Auch wenn der Anteil der Bioenergie im Energiemix perspektivisch aufgrund veränderter staatlicher Förderungen sinken wird und der Anteil von Photovoltaik und eventuell auch Windenergie steigt, so zeigen unsere engagierten Landwirte vor Ort, dass sie ihren Teil zu mehr regenerativer Energie beitragen können“, fasst die Bürgermeisterkandidatin zusammen.

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